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Wasserwirtschaftsamt Regensburg Abgrabungen an Hartlaber und Großer Laber

Meldung vom 07.12.2010

 

Wasserwirtschaftsamt Regensburg, Presseinformation
 

Regensburg, 7.12.2010  
 
Verantwortlich: Stephanie Kexel

Abgrabungen an Hartlaber und Großer Laber
 
Maßnahmen zum vorbeugenden Hochwasserschutz in den Gemeindegebieten Sünching und Mötzing
 
An der Hartlaber und der Großen Laber wurden vom Wasserwirtschaftsamt Regensburg, einer Behörde im Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit, in den vergangenen Wochen in den Gemeinden Sünching und Mötzing Maßnahmen zum vorbeugenden Hochwasserschutz durchgeführt. Die Maßnahmen wurden auf Flächen vorgenommen, die in den Jahren vor 2005 mit Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Ausrichtungs- und Garantiefonds für Landwirtschaft) erworben wurden und waren mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt. Die sieben Flächen liegen in den Gemarkungen Haidenkofen, Mötzing und Haimbuch direkt an den Gewässern.
Neben dem Ziel des Hochwasserschutzes wurden mit den Maßnahmen auch die Ziele der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie verfolgt, die für alle Gewässer den „guten ökologischen Zustand“ verlangen. Deshalb sollen auch die Große Laber und insbesondere die Hartlaber wieder in einen naturnäheren Zustand gebracht werden. In einem ersten Schritt dazu wurden im vergangenen Jahr drei Querbauwerke an diesen Gewässern im Raum Schönach mit dem Bau sogenannter Sohlgleiten wieder durchgängig gestaltet. Im zweiten Schritt wurden nun folgende Maßnahmen umgesetzt:
Die vorhandenen Ufersicherungen aus Steinen wurden an einem Ufer entfernt und am anderen Ufer als Buhnen wieder eingebaut. Dadurch erhöhen sich die „Rauhigkeit“ und die Strömungsvielfalt des Gewässers. Das Ufer wurde, wo es möglich war, abgeflacht und das Gewässerbett vereinzelt aufgeweitet. Auf den so umgestalteten Flächen soll sich im Laufe der Zeit auwaldartiger Bewuchs entwickeln. Das Gewässerbett wird damit – insbesondere nach einigen Hochwässern – wesentlich vielfältiger. Davon werden auch alle im Gewässer lebenden Pflanzen und Tiere profitieren.
Das abgetragene Erdreich wurde aus dem Überschwemmungsgebiet abtransportiert.
Die Gesamtkosten der Maßnahmen betragen etwa 31.000 Euro.
 
Bei Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung:
Konrad Seilbeck         0941 -78009 309
Gerhard Koller            0941 - 78009 450
 
Weitere Informationen zu unseren Projekten und zu den Umsetzungsmaßnahmen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie finden Sie auf unserer Homepage
www.wwa-r.bayern.de
 
vor Ausbau                                                          Haimbuch                                                             nach Ausbau


                            


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